Stellen für Mediziner

Jobmedix hat sich auf die Stellenvermittlung für Ärzte in Deutschland spezialisiert.

Spezielle Fragen von Ärzten aus dem Ausland

Warum gibt es in Deutschland einen Ärztemangel?

Durch die demographische Entwicklung und die Regulierung der Arbeitszeit entsprechend der EU-Richtlinien fehlen Ärzte an vielen Kliniken in Deutschland. Erschwerend kommt dazu, dass viele Mediziner in den Universitätsstädten bleiben wollen. Man kann auch nicht von einem generellen Ärztemangel sprechen. In manchen Fachgebieten sind Weiterbildungsstellen sehr rar, dagegen sind die entsprechenden Fachärzte meist sehr gesucht.

Was verdient ein Arzt in Deutschland?

Die Einstiegsgehälter für Assistenzärzte an kommunalen Kliniken bewegen sich zwischen €39.192 pro Jahr in Ostdeutschland und € 41.040 pro Jahr in Westdeutschland. Die Jahresgehälter im Durchschnitt für Assistenzärzte liegen zwischen 38.796 und 43.066 (Ost) und 42.210 und 52.200 (West). Fachärzte im Osten verdienen zwischen 50.694 und 60.888. Im Westen sind es zwischen 55.200 und 66.600 Euro. Private Kliniken orientieren sich an diesen Zahlen und weichen meist kaum davon ab.
Quelle: Tarifverträge für Ärzte an verschiedenen Krankenhäusern
Gehaltsrechner für Ärzte: Gehaltsrechner für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern

Wieviel bleibt davon Netto übrig?

Das hängt von Ihrem Familienstand, Kindern und Kirchenzugehörigkeit ab. Einen online Brutto-Netto Rechner finden Sie unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223811,00.html. Die Mietpreise und Lebenshaltungskosten sind in Deutschland vergleichsweise niedriger als in den meisten anderen westlichen Staaten Europas.

Sind die behördlichen Genehmigungen in Deutschland überall gleich?

Im Prinzip ja, da das zugrundeliegende Gesetz, die Bundesärzteordnung(BÄO), ein Bundesgesetz ist. In der Praxis unterscheiden sich die Verfahren in den einzelnen Bundesländern erheblich. Allerdings wird die Approbation, das ist die Erlaubnis uneingeschränkt und unbefristet als Arzt in Deutschland zu arbeiten, in den einzelnen Bundesländern nach leicht unterschiedlichen Kriterien vergeben. Noch deutlicher sind die Unterschiede für Ärzte, die von außerhalb der EU kommen und eine befristete Berufserlaubnis beantragen. Die Berufserlaubnis, die immer auf eine bestimmte Klinik begrenzt und befristet ist, wird mit unterschiedlichen Auflagen wie eine strukturierte Anpassungszeit, eine Anerkennungsprüfung, eine Kenntnisstandprüfung oder eine Rückkehrverpflichtung verbunden. Wir beraten sie über ihre Möglichkeiten im persönlichen Gespräch und versuchen zusammen mit ihnen die beste Stelle als Arzt für sie zu finden.

In der Praxis hat die Auswahl des Bundeslandes eine entscheidende Bedeutung für ihre beruflichen Möglichkeiten.

Konformitätsbescheinigung oder Anerkennungsprüfung

Für viele Universitäten in der EU können sogenannte Konformitätsbescheinigungen ausgestellt werden. Damit wird bescheinigt, dass der Bildungsabschluss gleichwertig ist und die Ausbildung anzuerkennen ist. Kann keine solche Konformitätsbescheinigung vorgelegt werden, entscheidet die Einstufung der Bildungseinrichtung ob eine Anerkennungsprüfung abgelegt werden muss. Diese Prüfung wird mitunter auch als Gleichwertigkeitsprüfung oder Kenntnisstandsprüfung bezeichnet. Ein Leitfaden zur Anerkennung finden sie vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

Hinweis: Inzwischen führen alle Bundesländer Anerkennungsprüfungen durch. Allerdings machen manche Bundesländer Ausnahmen für Ärzte mit Berufserfahrung.

Residentur, Internatur

In manchen Ländern, wie zum Beispiel Georgien, gehört eine Internatur oder Residentur zur ärztlichen Ausbildung. Sie dauert in der Regel drei Jahre. Da erst nach dieser Zeit die uneingeschränkte Erlaubnis erteilt wird, können Ärzte aus diesen Ländern auch erst nach einer abgeschlossenen Residentur in Deutschland eine Berufserlaubnis bekommen. In manchen Bundesländern kann eine weiter eingeschränkte Berufserlaubnis zum Zwecke der Beendigung der Ausbildung (= Residentur) erhalten werden. Andere Bundesländer tun dies nicht. Die Bundesärzteordnung ist hier nicht eindeutig (§10.5 Bundesärzteordnung).

Bin ich als Mediziner in Deutschland willkommen?

Ja. Viele Menschen in Deutschland müssen lange warten, bis Sie vom Arzt behandelt werden. Gerade in den ländlichen Regionen gibt es zu wenig Ärzte. Jeder Arzt, der nach Deutschland kommt, ist deshalb willkommen. Außerdem genießen Ärzte in Deutschland das höchste Ansehen aller Berufsgruppen.

Wird mein Facharzttitel in Deutschland anerkannt?

Wenn Sie in Deutschland als Facharzt/Fachärztin tätig sein wollen, brauchen Sie die Anerkennung ihrer Facharztbezeichnung durch die zuständige Landesärztekammer. Deshalb beginnen Sie Ihre Tätigkeitkeit meist als Assistenzarzt.

Wie ist die Facharztausbildung in Deutschland organisiert?

Der Ablauf der Facharztausbildung ist in der Weiterbildungsordnung(WBO) der zuständigen Landesärztekammer festgelegt. Die Bundesärztekammer stellt eine Musterweiterbildungsordnung zur Verfügung, die empfehlenden Charakter hat. Ergänzend zur der Musterweiterbildungsordnung gibt es die Musterrichtlinien der Bundesärztekammer. Darin sind die Ausbildungsinhalte(Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Fallzahlen) der einzelnen Fachgebiete konkret beschrieben.

Wenn Sie eine Assistenz- oder Facharztstelle suchen, senden sie uns bitte ihre Bewerbung zu.

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